Casablanca

File 644Casablanca, das „weiße Haus“, ist die größte Stadt Marokkos mit dem größten Hafen Nordafrikas. Traditionelle marokkanische Kulturgüter sind in Dar el Beida (der arabische Name Casablancas aus dem 18. Jh.) nicht zu finden, handelt es sich doch in 1. Linie um eine moderne Industriestadt. Den Besucher erwarten Gebäude aus der der französischen Kolonialzeit, breite Boulevards, zahlreiche Restaurants, Bars und Diskotheken. Erst 1923 wurde die Medina (arab. = Stadt) erbaut. Sie ist im Vergleich zu denen anderer marokkanischer Städte eher klein. Sehenswert in der Medina ist die Mahkama (ein Gerichtsgebäude), daneben befindet sich der Königspalast.
 
Schönster Platz Casablancas und zugleich guter Ausgangspunkt für eine Besichtigungstour ist der Place Mohammed V. Von hier erreicht mandas Rathaus, den Justizpalast, das Stadttheater, die Staatsbank sowie den Park der arabischen Liga, der zum Verweilen einlädt. Im Nord-Westen der Anlage befindet sich ein schönes Fotomotiv der Stadt: die Kathedrale Sacré-Coeur, erbaut 1930.
 
File 722Absolut sehenswert ist die Moschee Hassan II. – die größte Moschee außerhalb Mekkas. Seit 1993 finden 100.000 Gläubige Platz in dem auf Pfeilern ins Meer gebaute Gotteshaus.
 
Entlang des Boulevards Houphouet Boigny sind zahlreiche Souvenirläden zu finden. An dessen Ende befindet sich das Einkaufszentrum Centre 2000, das man für einen Einkaufsbummel einplanen sollte.
 
Wer zum Abschluss noch ein (Sonnen-)Bad nehmen möchte, fährt in nördlicher Richtung auf der Küstenstraße Corniche nach Ain Diab. Dieses Strandviertel lockt die Menschen auch am Abend an mit seinen Bars und Diskotheken. Dort hört man sicher das eine oder andere Mal den Satz „Schau mir in die Augen, Kleines“ aus dem Film „Casablanca“. Alle Fans dieses Klassikers sollten unbedingt das Rick´s Café in der Medina besuchen, eine Nachbildung des legendären Filmcafés.